Großbrand in Biberbach

26. Juli 2019

Am 26. Juli kam es in den Mittagsstunden zu einem Großbrand auf einen landwirtschaftlichen Anwesen. Die Feuerwehr Aschbach war mit 3 Fahrzeugen, 14 Mitgliedern, 2 Atemschutztrupps im Einsatz.

 

Quelle: FF Biberbach

 

Zu einem Großbrand kam es Freitag Mittag, kurz vor 13:00 Uhr, auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Biberbach. Umgehend wurde von der Bezirksalarmzentrale Amstetten die höchste Alarmstufe ausgelöst und neun Feuerwehren zum Einsatzort entsandt.

Durch ein technisches Gebrechen entstand im Bereich des Strohlagers ein Feuer, das sich sehr rasch auf den Dachstuhl und das gesamte Lager ausbreitete. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand dieses bereits in Vollbrand. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen und auch Tiere und Maschinen aus den Gefahrenbereich retten. Ein Teil der Rinder konnte zudem sicher in den Stallungen verbleiben. Die Bewohner wurden durch das Rote Kreuz und dem Kriseninterventionsteam betreut.

Durch die Feuerwehren wurde umgehend ein Löschangriff u. a. mit CAFS-Schaum, sowohl vom Boden als auch dem Hubrettungsgerät der FF Amstetten, gestartet um den angrenzenden Wohntrakt sowie weitere Bereiche der angebauten Halle zu schützen. Zudem wurden weitere Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen und Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert, um dem erhöhten Löschwasser- und Personalbedarf gerecht zu werden. Dabei wurde auch die Drehleiter der FF Waidhofen/Ybbs zum Einsatzort gerufen. Neben den Löscharbeiten wurden die Decke der Stallungen mittels Deckenstützen unterstellt und entlastet. Die getroffenen Entscheidungen zeigten rasch Wirkung und so konnte ein Übergreifen auf weitere Teile des landwirtschaftlichen Betriebes verhindert werden.

Nachdem das Feuer im Wesentlichen gelöscht war, konnten die Teile des Dachstuhls sowie das gelagerte Stroh vom Brandobjekt entfernt werden. Dabei leisteten die umliegenden Landwirte eine äußert wichtige Unterstützung. Binnen kürzester Zeit waren zahlreiche Landwirte mit Traktoren und Anhängern vor Ort und unterstützen den Abtransport. Mithilfe dreier Ladekräne, einem Kompaktlader und zahlreicher Atemschutztrupps konnten Dachstuhl und Stroh nach und nach entfernt werden. Dabei galt es immer wieder aufflammende Glutnester abzulöschen. Beim Entladeort wurde das Brandgut zusätzlich mit einem Bagger verteilt und durch die Feuerwehr abgelöscht.

Kurz nach Mitternacht waren die Arbeiten abgeschlossen und ein großer Teil der eingesetzten Feuerwehren konnte abrücken. Seitens der Feuerwehr Biberbach wurde noch bis in die Vormittagstunden eine Brandwache gestellt und die Besitzer bei den Aufräumarbeiten unterstützt. Gegen halb 10 Uhr vormittags konnten auch die letzten Einsatzkräfte der FF Biberbach ins Feuerwehrhaus einrücken. Nach umfassenden Reinigungsarbeiten konnte die Einsatzbereitschaft gegen halb 12 Uhr wiederhergestellt und der Einsatz nach fast 23 Stunden beendet werden.

Insgesamt standen 16 Feuerwehren mit rund 180 Mitgliedern, sowie Rotes Kreuz und Polizei im Einsatz.

 

Eingesetzte Kräfte:


FF Biberbach
FF Niederhausleiten-Höfing
FF Seitenstetten-Dorf
FF Seitenstetten-Markt
FF Aschbach-Markt
FF St. Peter/Au
FF Amstetten
FF Waidhofen/Ybbs-Stadt
FF Krenstetten
FF Kematen/Ybbs
FF Rosenau
FF Allhartsberg
FF Kröllendorf-Wallmersdorf
FF Ulmerfeld-Hausmening
FF Wolfsbach
FF Aukental
Rotes Kreuz mit Bezirkseinsatzleiter, 2 Rettungstransportwägen und Kriseninterventionsteam
Polizei

 

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